Eine deutsche Haus-Geschichte aus der Schliemannstraße, Berlin - Prenzlauer Berg

Das typische Berliner Mietshaus mit Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhaus wurde 1897 gebaut und war bis zur Enteignung durch die Nazis im Besitz einer jüdischen Familie. Nach dem Fall der Mauer 1991 wurde das Haus durch die Treuhand aus dem Staatseigentum der DDR an diese Familie, die in die USA emigriert war, rück-übertragen.

Von dieser wurde es an einen großen Berliner Bauträger verkauft, der es nach einer (angeblich) sozialverträglichen Entmietung der Vormieter und einer Kernsanierung 2001/2002 aufgeteilt in 32 Eigentumswohnungen weiterverkauft hat.

Die Schliemannstraße liegt im Sanierungsgebiet Prenzlauer Berg und unterliegt damit staatlicher Förderung, d.h. es gibt verschiedene steuerliche Vergünstigungen für Investoren und Käufer, sowie eine Mietpreisbindung für ehemalige Mieter, damit Sie weiterhin (vergünstigt) im Kiez / in ihrer alten Wohnung bleiben können. 

Innenarchitektur

Überarbeitung der vorhandenen Dielen, Einbau einer im Haus noch vorhandenen Original-Doppeltür, historische Wandfarben als paravent-ähnliche Streifen zwischen rauh belassenem geweissten Putz, Aufarbeitung des Original-Stucks, Einbau eines Bad- und Abstellraumes.